Schriftzug

10 Nüsse für Aschenpumas

30. Dezember 2018 von ET/Lolo/Jost
169 67cc35bb 2de1 4f2e bcf9 f163a6cf3eae

5. Meisterschaftsrunde Herren 1, 09.12.2018, Flims

Kaiser Micha ordnete eine Volkszählung an, bei der sich jeder nach Flims zu begeben hatte. Er ritzte den Pöbel fein-säuberlich, nach Nummer sortiert, in die Steintafel und übergab sie dem Controller zur Prüfung. Draussen im Schneegestöber spulten Josef und Maria (Eimal/Zweimal) mit dem Charren des heiligen Vaters herbei. Josef der knausrige Zimmermann hatte keine Winterhufeisen an seinem Esel montiert. Die hochträchtige Stute Maria von Nazaret wollte dringend das Kalb werfen, doch niemand bot den Züzis Asyl an. Deshalb mussten sie auf die Garderobe der Flimser Turnhalle ausweichen. Bei der Ankunft setzte es auch schon ein; ein Knall; ein Schrei; die Fruchtblase war Brei.. Es war eine Kurzgeburt! Die ganze Welt schaute gespannt hin und horchte seinen ersten Lauten. Nach einem ersten Bäuerchen und einem Fürzchen entnahm man seinen Lippen: „Ich bin der Präsident, man schreibe mir fortan zu jeder Gelegenheit den zweiten Assist“.

Zur gleichen Zeit in Bürglen – Mostindien, zwei verlumpte Könige hatten soeben den 4. Junioren Kreuzzug unter schweren Verlusten gegen die Gossauer Muselmänner verloren. Die Exoten kamen zermürbt und niedergeschmettert aus der Halle. Doch da erblickten sie ein helles Licht am Horizont über den Alpen Palästinas. Das konnte nur eins bedeuten: El Presidente war geworfen worden. Die Prophezeiung, dass ein deutscher Vegipapst geboren werde um einen unscheinbaren Klub am rechten Zürichseeufer zu Ruhm und Ehre zu verhelfen, scheint sich zu erfüllen. So schnell sie konnten, liefen sie zu Debruyner’s Schrebergarten, zwackten einen Broccoli ab und gruben sich ein edles, von Blut triefendes, koscheres Tofuschnidolin aus.  Mit den veganen Hipstergaben, sicher verstaut in den Kamelhöggern (Kleopatragrösse) machten sie sich auf den Weg durchs undurchdringliche Rheintal. Nach stundenlangem Geschleiche, ewigen Disskusionen, Beschimpfungen der heimischen Bevölkerung und dem überdurchschnittlichem Verschleiss von 20 Kamelen, kamen die Könige beim zu kurz geratenen Säugling an und chlöpften ihm die Gaben auf den Vegi-Raclettgrill. Eins, zwei, oder drei? Da fehlte doch noch der Burger König. Sturzwand aus dem Haus der Von Marks kam mit dem Schlittengespann aus Wädenswil angeflogen und brachte edlen Mörtel und gebrannte Ziegel für den heiligen Sohn des Wernis mit.

UHC Lokomotive Stäfa – UHC Herisau II 0:0

 

Kaiser Herodes mit seinem Heer(isau) war kein Fan vom Krippenspiel und wollte die Stäfner Jesuiten mit Unihockeystöcken aus der Halle prügeln. Die Herisauen kamen mit schnellen Angriffen über die Flanken vor den Stäfner König (Sturzi), dieser verriegelte jedoch seinen Stall mit einem unüberwindbaren Scheunentor. Die Stäfner ritten zwischendurch wilde Konter auf getunten Eseln mit tiefergelegten Sätteln. Obwohl die Alpenzöller mehr Druck entwickeln konnten, war das Unentschieden zur Pause von Gottes Gerechtigkeit. Mehr Druck bedeutet eben nicht immer mehr Erfolg ;) Sturzinator wollte noch die Seite wechseln, da er vom Stern von Bethlehem geblendet wurde.  Er tat dies aber erst kurz vor Wiederaufnahme der Schlacht kund, womit er das zarte Pflänzchen „General Kapitan“ zur Weissglut brachte. Durch dieses kleine Intermezzo waren die die Herisauer-Ringli so gereizt, dass sie noch eine Schippe drauflegten. Dies artete zuweilen in unschönen Bandenkarambolagen aus. Maurin wurde von einem Herischwein rüde über die Hauer genommen.  Nach dieser Hoblerei kämpften die Stäfner umso verbissener und brachten dank eines überragenden Sturzis das eher schmeichelhafte 0:0 über die Zeit.

UHC Lokomotive Stäfa – Zürich Oberland Pumas II 10:0

 

Nach dem 0:0 waren wir geil auf Tore. Es wurde gesagt das Pizza-Jesus selbst den Stock aus der Hose(ntasche) holte, parat um einzulochen. Der Präsident war so scharf, dass er gleich nach dem Anstoss mit einem Vorstoss Abschoss und das Skore eröffnete. Great Joel, best Shot ever (Ausser Simi, der hat besser geschossen). Der Rest ist schnell erzählt: Sturzi hielt hinten dicht und vorne knallte es öfter als am 1. August. Sogar Jerome Ladeklemmer konnte eine Nuss knacken und verwertete nach 2. Assist von Joel zu seinem ersten Saisontor. Alle jubelten. Die Freude war grenzenlos. Nur einer konnte sich noch nicht freuen. Micha traute dem Sieg noch nicht und mahnte zur Vorsicht: Achtung Jungs, das Spiel könnte noch auf die andere Seite kippen, die Pumas sind bissig!

Tat es nicht. Zweimal konnte kurz vor Schluss noch das Bier kühl stellen (10:0). Dito Sturzi.

 

Stäfa:

Tor: Sturzi

Verteidiger: Cedi, Meli, MauMau, ET, Jost

Stürmer: Lolo, Eimal, Zweimal, Joel, Jerpi, Micha