Schriftzug

Dr Tüfel chunt mitm rote Hard Stick

17. Oktober 2015 von ET/Josterei
137 chilbi

1. Meisterschaftsrunde Herren 1, 27.09.2015, Zumikon

Bericht: ET/Josterei

Rückblick Schwanden 13.-15. März 2015: Die Tussi Bernie Burnout setzte mit verbundenen Augen und einer Max Havelaar Zedernholz Caran d’Ache Feder seine Unterschrift unter einen neuen 5 Jahres-Knebelvertrag. Im Kleingedruckten mit Schriftgrösse „< Joel“ drohten ihm lebenslange drakonische Strafen bei wiederholtem Wandern in Appenzell an Spieldaten. Wir Schreiberlinge hatten euch ja versprochen Bernie’s Chroniken weiter mit dem Wall Holz auszurollen.. Den Matchbericht von der letzten Runde, welche am Ende des „Trainingsweekends“ in Schwanden stattfand, können wir euch leider nicht präsentieren... Die Zuger Staatsanwaltschaft erwirkte bei der Stäfner Kanzlei „Melander, Raffaello & Söhne“ ein Veröffentlichungsverbot gegen den Matchbericht. Wir Chronisten, mittlerweile Angehörige der „Chlöpfer-Prominenz“ wurden während des Schreibens hinterhältig von Bastien Girod beobachtet. Nachdem er mit seinem getunten Öffroader eine Ameise samt Wetterschmöker gerammt hatte, knallte er direkt in die Käptn’s Lounge unserer Stammbeiz. Dort sah er zu seinem Erstaunen, wie wir genüsslich an einem Hürlimann-Bier nippten und über das Satay-Spiessli KOmunizierten. Spasdian zückte seine handgekurbelte, unterbelichtete Hello Kitty Kamera und drückte zum ersten Mal im Leben auf den Auslöser. Eine vegetarische Brieftaube zwittscherte das Negativ direkt ans Zuger Obergericht, die Folgen sind bekannt…

Traditionellerweise findet die erste Meisterschaftsrunde ja immmmmmmmmmer am Chilbisonntag statt -> Ligamafia!!! Dieses Jahr leider nicht entspannt am Nachmittag, sondern um 9:00 im Zumiker Schwarzgeldtempel. Kaiser Micha ordnete eine unmissverständliche Ausgangssperre für die Chilbi am Samstagabend an! Wegen Michas „Boosler Dialägt“ gab es eine Kommunikationspanne und die Spieler trafen sich zur gemütlichen Blockbesprechung vor dem Hexenzelt. Mastro Lorenzo musste für einmal nicht in der Wellenbar arbeiten, dies hatte einen wichtigen Grund, er traf sich mit Sepp Blötterli. Mit Raclette und Walliser Weisswein serviert auf einem plattinierten Goldvreneli, versuchte Sepp unseren Maestro gefügig zu machen. Blatter hatte die Strukturen bei der Loki genau studiert und ihm war der kometenhafte Aufstieg von Lorenzo zum Vizepräsident nicht entgangen! Ein Glücksfall für die FIFA dachte sich Seppli, doch er wurde bitter enttäuscht, Mastro wurde anfangs Chilbi schon von der sizilianischen Mafia mit ordentlich Grappa bestochen. Die Geschehnisse blieben dem Moralapostel Rhyner natürlich nicht verborgen. Als Mitglied der Ethikkommission der Loki verfügte er eine 90 tägige Sperre für Lorenzo als Vizepräsident. Die Sperre wurde jedoch von der Bundesanwaltschaft abgeschmettert, weil ansonsten die Loki wegen Dauerpläuschelei (Ferien) von Joel 90 Tage Führerlos gewesen wäre. Zeitgleich verabschiedeten sich die Loki Spieler von der Chilbi wegen drohender Notrussung. Keiner wollte die nächste morsche Birke fällen.

UHC Lokomotive Stäfa – THS Adliswil 2:2 (1:1)

Alle Spieler waren rechtzeitig in der Halle Larifarifang zu Zumikon, ausser Lucien der war nicht erreichbar auf dem Mobiltelefon. Nicht mal das ohrenbetäubende Hupenkonzert von Rhyner um 7:30 Uhr in der Früh konnte ihn aus den Federn blasen. Erbost von dieser Nachricht musste Phil Dampf ablassen, er tat dies in der örtlichen Jauchegrube. Kurz darauf tauchten auch schon die ersten Jauchenreiniger aus Adliswil auf um mit einem langen Rohrmax und einem haarigen Wischmobb die Sauerei zu bereinigen ;)  Die Angelegenheit war damit nicht bereinigt, das WC war verstopft. Phils Ausrede war, dass ein Wels die Abwasserkanäle am rechten Zürichseeufer unsicher macht, wers glaubt… Bei der ganzen Aufregung schlich sich Lucien beinahe unbemerkt in die Kabine. Michas App waren mittlerweile die Sinne vernebelt und es war stark verlangsamt. Micha konnte die Aufstellung nicht mehr ändern und darum blieb Lucien vorerst auf der Ersatzbank. Nachdem das Bundesamt für Nasenvergewaltigung das Spiel freigab, nutze Stäfa die Frischluft und pfundete diesmal Adliswil einen hinten rein. Nach dem Führungstreffer vergab die Loki einige hochkarätige Chancen. Adliswil kam immer besser aus dem Sihltal und schoss aus dem hohen Slot den Ausgleich. Kurz nach dem Pausenlüften schossen sich die Adiletten sogar in Führung, mittels fiesem abgelenkten Schleicher. Die Stäfner schwenkten aber noch nicht die weisse Socke! Mitte zweiter Halbzeit pressten die Lokianer die Hard Sticks aus wie eine Zitrone. Jost konnte den ersehnten Ausgleich mit einem Drehschuss erzielen, musste jedoch anschliessend verletzt passen. Danach hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, somit blieb es beim gerechten Unentschieden. Micha notierte den 1. Punkt im App J

UHC Lokomotive Stäfa – RD March Höfe Altendorf II 2:2 (1:1)

Den Loki Spielern war vor dem 2. Spiel Angst und Bange, alle hatten die Hosen gestrichen voll. Ausser bei einem, da kam nichts mehr aus dem Marchloch. Wir waren so beeindruckt von der Saisonvorbereitung der Märchler: http://www.reddevils.ch/news-anzeigen/items/sommertraining-des-herren-ii.html Juck Norris hatte uns per SMS gewarnt, vor der #EltonJohnStephanLambielMichaelVonDerHeideLetsDanceBruceDarnellSchwanenSeePrinceNoHomo Show. Er hatte nicht zu viel versprochen, beim Einlauf(en) spielte der Stadion DJ „cheri cheri lady“, während am Schiritisch Sven Epiney das Mikrophon aus der Hose rutschte und Conchita Wurst den Stimmbruch bekam. Kurz darauf war der Ball in der Spielmitte parat für die Gymnastikstunde, welche von den beiden Schiedsrichten Dieter Bohlen und Thomas Anders alias Modern Talking angepfiffen wurde. Diva Einmal hatte kein Musikgehör und zeigte den Schwyzern gleich zu Beginn was eine perfekte Denise Biellmann Pirouette ist und schoss mit einem Dreifach Axel ins Tor. Die Gegner staunten mit offenen Mündern ab den Tanzkünsten von unserem Billy Elliot und blieben mit Ihren zarten Füssen an der Gymnastikmatte hängen. Nach dem taktlosen Auftritt von Einmal nahmen sich die Stäfner vor, mehr auf den Takt der Musik zu hören und knallten passend zu jedem Basston eins auf die Stöcke der Gegner. Abgelenkt von seinem Hundeballett schlug Mau Mau nicht passend auf den Bass und der Knall entging, dem mit einem absoluten Musikgehör ausgestatteten, Dieter Bohlen natürlich nicht. Er schickte Mau samt Schlitten, Hunde und Langlaufski auf die Strafbank. Conchita hatte ihre helle Freude an den Hunden und verfütterte ihre Wurst an die süssen Kläffer. Die unmusikalischen Roten Tüfelis störten die Vorführung mit einem unangebrachten Powerplaytor. I. Akt zu Ende, Vorhang zu, Popcorntüte auf, Popcorntüte zu, Vorhang auf, los geht’s im II. Akt. Geistig waren die Märchler Fitnessfreaks noch beschäftigt ihre Zuchettimuskeln im Spiegel zu bestaunen, worauf Micha sein Bo Katzmann Dirigentenstöckli schwang und im Slot für hohe Töne sorgte mit dem 2:1. Die Stimmung bei den Lokianern war danach besser als bei einem Auftritt der Kelly Family im Zürcher Opernhaus. Quentin Terencino, der kurzzeitig als Schiri eingesprungen war, weil Dietaaaar mit SRF Allzweckwaffe Sveniboy Epiney „Die grössten Schweizer Talente“ moderieren musste, übernahm die Regie. Im Drehbuch war mehr Action vorgesehen. Terencino schickte die Stäfner reihenweise auf die Strafbank um ein Geballere zu inszenieren (Spasdian Girod hätte sich ab dem Klöpfen den Pamir aufgesetzt). Das FaKi Turnen (1. Strafe) konnte noch überstanden werden, beim MuKi Turnen war dann zuviel des Rumgehüpfes vor dem Stäfner Tor, 2:2. Nach den fein inszenierten Actionszenen vom Zumiker Regisseur blieb es beim Unentschieden, ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen.

Zähneknirschend notierte Kaiser Micha (nur) den 2. Punkt und machte sich auf den Weg an die Chilbi in Stäfa. Die Nachbesprechung fand wiederum vor dem Hexenzelt statt. Der General hatte für einmal Zeit für mehr als für eine „kurze Stange“ und lief zur Hochform auf. Er spendierte dem Seebüebli Daniel Jositsch noch einen „Ficken-Shot“. Der Ständerratskandidat war not amused über das grosszügige Geschenk und übergab den Shot an Sepp Blatter, um eine gerechte Umverteilung vorzuleben. Nach dem Boosler Luusbuebenstreich sprach Mad Max Micha nochmals Tacheles: „Am eelfi funfevierzg gitts nächst mal ä 5 See-Wanderig“ wenn ihr wieder undiszipliniert seit vor einer Runde!

Aufstellung:

Tor: Sturzi

Verteidiger: Phil, ET, Jost, Mau Mau

Stürmer: Eimal, Micha, Zweimal, Jonas, Rhyner, Cyril, Märki, Lucien, Mastro Lorenzo

Abwesend: Jerpi, Joel, Söly, Flurin, Flaffy, Bernie Bernout, Chräbi