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Eis am Gleis am Sackbahnhof

08. November 2015 von ET/Josterei
138 eis am sackbahnhof

2. Meisterschaftsrunde Herren 1, 4.10.2015, Uznach

Bericht: ET/Josterei

Ligamafia: Klappe die zweite! Was müssen sich die letzten Lokianer von der Cüplimafia in Bern noch alles gefallen lassen? Zuerst die neue Homepage, buuuuuuuuh! Dann die angedrohte Ligareform, welche Micha schlaflose Nächte bescherte und dann noch dieser hinterfotzige Spielplan.. Zweiiimal in aller herrgottsfrüh um 9:00 und das nach der Chilbi und dem Herbstfest – zuviel des Guten! Die Kanzlei Melander, Raffaello & Söhne schickte umgehend einen geharnischten Brief nach Bern, den Verbandsbossen musste mal die Leviten gelesen werden! Whistleblower Söly schickte Julian Assange per Whattsapp Auszüge aus dem Schreiben:

„Lieber Verbandnix

Überrascht und enttäuscht müssen wir die Spieldaten auf Ihrer von Indern gemachten 3. Welt Homepage zur Kenntnis nehmen. Nicht nur lassen Ihre Anspielzeiten jeglichen Anstand vermissen, sondern sind sie vielmehr unmenschlich, da sie grösstenteils als haltlose, apokalyptische Folter fern jeglicher sachlicher Objektivität qualifiziert werden müssen. Aufgrund Ihrer Artikulation muss ihr Verständnis für Unihockey in Frage gestellt werden. Vielmehr ist es bedauerlich, dass ein von annähernd menschlicher Intelligenz gesegneter Spielplanvergewaltiger sich nicht durch mehr als erbärmliche Anspielzeiten auszudrücken weiss“

Inspiriert vom Schreiben des Hasspredigers Melander, sammelten die Schreiberlinge am Herbstfest Vorschläge zum Thema „sinnvolle Beschäftigung um 9:00 am Sonntagmorgen“

  • Sich einen kräftigen Zug aus dem Auspuff eines Diesel-VW genehmigen ;)
  • Ein Hühnerei mit Vegiblätzli braten auf dem Muffentoaster von Simic’s Jaguar
  • Beim eigenen englischen Rasen denjenigen Grashalm mit der Nagelschere abschneiden, welcher 0,5mm höher ist als alle anderen.
  • Sich einen kräftigen Zug aus dem Auspuff eines Benziner-VW genehmigen ;)
  • Kim Jong Un und Che Guevara in den Ständerat wählen.
  • Die Plastikblumen mit Wasser giessen und die Blätter stutzen.
  • Albert Einsteins Arbeiten korrigieren und dabei den Kopf schütteln.
  • Schnell nach Australien fliegen und als Morgengymnastik den Haka tanzen.
  • Das Fenster zum Sonntag und Sternstunde Religion reinziehen!
  • Sich auf den Kafi von Mike bei Giacobbo/Müller freuen
  • Eine Horat-Sense im Muotithal kaufen
  • Samt Kleidern und Schuhen im Bett aufwachen

So, aber nun zum Fleisch am Knochen: Dem Herbstfest! Alle 5 Jahre findet das legendäre Herbstfest in Stäfa statt, wir waren mit dem Sackbahnhof mittendrin statt nur dabei. Sogar die für die Eröffnung am Freitag zuständige PC7 –Staffel honorierte unser originelles Zelt und flog darin einen Looping J Der Legende nach war unsere Wühlmaus Pat am Steuer. Die Flieger verdrehten Rhyner den Kopf und er verbrannte seine erste Crèpes. Kurz darauf hatte er aber den Dreh raus und wirbelte wie ein Jongleur aus dem Zirkus Knie, Jamie Oliver wurde blass vor Neid! Allgemein verlief der Abend nach Fahrplan, wir mussten am Samstag ja nicht um 9:00 aufstehen. Wir genossen den schönen Hinech bis die Polizei die Party crashte und die DJ’s auf lautlos stellen mussten. Melander startete eine Revolution und hetzte den Pöbel gegen das Gesetz auf! Nützte leider nichts.. Ein Schrei – Party vorbei! Söly musste nach Hause laufen, Luca auf der Treppe schlafen und ET mit dem Velo nach Hause ;) Wolfer machte auf dem Heimweg noch einen Trick (Purzelbaum). Nach kurzer Nacht tarnten sich an der Kinderdisco zwei Kurze als Pinguine um einen Pingusirup zu erhaschen J Der Vizepräsident maskierte sich währen dessen als Froschkönig und nahm einen „Eis am Gleis Shot“ als Medizin. Danach wartete er sehnlichst auf den Kuss einer Prinzessin, doch das einzige was in anlächelte war der Bier-Zapfhahn hinter der Bar. Eben dieser Zapfhahn sollte an diesem Samstagabend noch viele male benutzt werden. Die Lokispieler mussten sich mit dem „fäschte“ jedoch bis Sonntag-Nachmittag zurückhalten, der Grund ist allen bekannt -> Ligamafia! Für alle anderen galt „Eis am Gleis“ ;)

UHC Lokomotive Stäfa – Pfannenstiel Egg II 5:2 (1:2)

Nachdem Cyril am Samstagabend mit Müh und Not den letzten Platz im Lumpensammler Zug ergattert hatte, genehmigten sich alle ein kleines Nickerchen im Schlafwagon nach Uznach. Die Ruhe wurde kurzfristig aus dem Fahrplan gestrichen. Die Nacktwanderer, auf dem Weg ins idyllische Appenzell, übten für den Ernstfall und liessen nicht nur ihre Wandersocken spicken. Im vorderen Wagonabteil blieb der Lehrerin einer Schulklasse fast die Kreide im Hals stecken. Sie war mit ihren Schützlingen auf einem „Schuelreisli“ und musste nun schlaffen Tatsachen ins Auge blicken ;) Völlig aufgelöst schrie sie im Wagon herum und verlangte nach den Schulpsychologen und beantragte „zurecht“ eine Ferienerhöhung. Wegen dem Saumeis, den die AHV-Bezüger und die Schulklasse veranstalteten, erwachten die Stäfner aus ihrem Tiefschlaf. Gottseidank brachte SBB Chef Andreas Meyer uns einen Gruppenkaffe. Und da soll noch einer sagen die Zugtickets seien zu teuer! Nicht so frisch und munter kamen wir in der Turnhalle Haslen zu Uznach an. Um uns ein bisschen Wach zu kriegen markierte Dj Lucien Mac Twist auf seiner 5000-Watt Base Machine „en Kaffi am Pisterand“. Zutritt zur Garderobe gab es nur wenn der eigene Name auf der Gästeliste stand, welche knallhart von Micha dem Schaffner überprüft wurde. Der Konduktor gab das Signal für den Spielbeginn, Stäfa klöpfte sofort ein Festabzeichen in den Kessel. Dieser drohte nach dem 1:0 durch Berserker Flurin zu explodieren. Mittels Direktabnahme vollendete er den Durchstoss an der NEAT. Danach hatten die Stäfner eine Stellwerkstörung und die Loki steckte im Sackbahnhof fest, wo sie bis zur Pause kein Licht mehr am Ende des Tunnels fand. Pfanni nutzte die Verwirrung und schickte zwei Bummler in den Sturz(i)bahnhof. Zum Fahrplanwechsel stand es 1:2 für Pfannestiel. Taktiker Micha löste beim kurzen Zwischenhalt einen Klassenwechsel, dadurch wurde eine Zuglok angehängt. Mit mehr Dampf und neu gewonnener Beinfreiheit ging es in den 2. Streckenabschnitt. Zweiiiiiiiimal glich kurz nach dem Verlassen des Bahnhofs aus und dank Jonas, dem Schnellzug, überholten wir die Forchbähnler auf der rechten Spur, 3:2 für die Loki. Als Eiiiiiimal noch das 4. Bricket in den Ofen knallte, war die Loki unaufhaltsam auf Siegeskurs. Jerpa haute Pfanni den Deckel drauf und schoss mit Hilfe von Tante Emma das 5:2, welches mit in den Endbahnhof genommen wurde. Siiiiiiiiiim  

UHC Lokomotive Stäfa – Zürisee Unihockey ZKH II 3:5 (2:2)

Im zweiten Schienenkampf duellierte sich die Loki wieder mit der Forchbahn, diesmal jene aus Zumikon. Die Stäfner legten einen Schnellstart mit durchdrehenden Rädern hin. Lorenzo schoss uns mit 1:0 in Front. Live auf Teleclub fand Spielexperte Samuelsson keine lobenden Worte für seinen Buddy Müller. Die Förchler zapften den supereffizienten Kohlestrom an und gingen dank 2 Goals in Führung. Zmeiiiimal schob bereits Panik vor der Schelte des Loki-Führers Micha und markierte den Pausenstand mit dem 2:2. Während des 2. Zwischenhalts drehte Micha eine Runde mit der Minibar und goss allen einen russischen Wodka ein. Der kurzfristige Rausch des Shots nutzten die Stäfner zur 3:2 Führung durch Eiiimal. Der Kater setzte aber sogleich ein und sorgte im Schaffnerstand der Loki für Verwirrung. Zumikon konnte die Weichen stellen wie sie wollten und schickte uns auf Umwege. Sie schossen noch 3 Tore zum 3:5 und gewannen das umkämpfte Züriseeduell. Die Strafe für die Niederlage folgte sogleich, musste die komplette Mannschaft noch zwei Stunden am Herbstfestumzug „auslaufen“.

Aufstellung:

Tor: Sturzi

Verteidiger: Phil, Cedi, ET, Lucien

Stürmer: Mastro Lorenzo, Eimal, Zweimal, Jonas, Jerpi, Cyril, Mau Mau, Micha, Flurin

Abwesend: Joel, Söly, Märki, Flaffy, Bernie Bernout, Chräbi, Rhyner, Jost